Dienstag, 14. Februar 2012

Poster Kampagne der Tokioter U-Bahn

Auf dem Blog von Steve Levenstein J A P A N O R A M A InventorSpot.com ist gerade ein Bericht über die Kampagne der Tokioter U-Bahn erschienen.
Es handelt sich dabei um eine Kampagne bei der monatlich neue Poster gezeigt werden, in denen darum gebeten wird "unerwünschtes Verhalten" in der Öffentlichkeit, speziell in der U-Bahn einzustellen.

Das Schema ist simpel: "Tu es nicht und wenn, dann nicht hier!"

APRIL - Please share the seat with
others


MAY - Please refrain from putting
on 

make-up in the train


JUNE - Please set your mobile phone
to silent mode and refrain from
making calls


JULY - Please be careful of noise
leaking from your headphones in
the train


AUGUST - Please do not rush into
the 

train as it is dangerous


SEPTEMBER - Please be considerate of
others when holding bulky belongings


OCTOBER - Please be careful
handling 

a wet umbrella


NOVEMBER - Please do not make a
commotion on the train


DECEMBER - Please refrain from
drunken behavior



So eine Kampagne kann wohl nur in Japan Erfolg haben, wo Gruppendruck und gegenseitige soziale Kontrolle greifen. In unseren Breiten wäre das wohl leider erfolglos obwohl auch bei uns ein solches Verhalten an der Tagesordnung ist.

Wer des Englischen mächtig ist kann auf Steve Levenstein's Blog noch einige Hintergründe zu den Postern lesen. Steve's Blog ist sehr unterhaltsam und informativ!
Quelle: J A P A N O R A M A InventorSpot.com
 .

Dienstag, 31. Januar 2012

Neues Buch - Samurai Geheimnisse

Dieses Buch sollte in keiner Sammlung fehlen. Viele, sehr schöne (wenn auch nur schwarz-weiße) Bilder und interessante Informationen. Wer jedoch wirklich glaubt dass die im Titel des Buches genannten Geheimnisse preisgegeben werden irrt. Aber wer sowas glaubt, der hat nicht verstanden was Marketing bedeutet.

Besonders die Dynamik der Aufnahmen hat eine eigene Faszination. So werden einfache Bilder zu beinahe bewegten Bildern. Auch die Abbildungen der Japanischen Schriftrollen und Skizzen sind sehr erhellen.

Das Geld für dieses Buch ist gut angelegt!


Hier noch die offizielle Kurzbeschreibung:
Nach "Der Weg des Ninja" ein weiteres Buch des weltweit bekanntesten Budo- und Ninja-Großmeisters Masaaki Hatsumi auf Deutsch.
Neben allgemeinen historischen Dingen zum Schwertkampf in Japan behandelt er eine Anzahl klassischer Stile wie z. B. Ninja Kempo, Yagyu Shinkageryu und Techniken mit zwei Schwertern.
Für Bujinkan-Mitglieder ist dieses Buch von ihrem Soke (Oberhaupt) ein absolutes "Muss". Aufgrund des repräsentativen Charakters und der hochwertigen Ausstattung ist es darüber hinaus auch ein ideales Geschenk für alle, die sich für Bud im Allgemeinen und für japanische Schwertkunst im Speziellen interessieren. Die verborgene Essenz der Kriegskünste und der Geist der Samurai:
Die japanische Geschichte kennt viele große Schwertmeister. Legendäre Gestalten wie Koizumi Isenokami, Tsukahara Bokuden, Yagyu Munenori, Miyamoto Musashi und Ito Ittosai wurden über die Zeiten hinweg wie Gottheiten verehrt und sind ein fester Bestandteil der Historie japanischer Kampfkünste. Aber auch viele weniger bekannte Samurai widmeten sich, vom Geist des Bushido erfüllt unermüdlich den Traditionen Japans und meisterten deren Formen des Kampfes. Japans reiches Erbe der Schwertkunst wurde durch diese Generationen von Samurai überliefert, die viele unterschiedliche Techniken für die Anwendung von Lang- und Kurzschwert, Ninjaschwert und anderen Waffen entwickelten.
In diesem Buch durchstreift der weltweit bekannteste Budo- und Ninjagroßmeister Masaaki Hatsumi die ehrwürdige Geschichte des japanischen Schwertkampfes und teilt seine Gedanken über das verborgene innere Wesen dieser angesehenen Kampfkunst mit dem Leser. Er behandelt dabei eine Anzahl klassischer Stile wie z. B. Ninja Kempo, Yagyu Shinkageryu und Techniken mit zwei Schwertern. Dabei schöpft er aus seinem tiefen Erfahrungsschatz und demonstriert die fortgeschrittene praktische Anwendung von Stock, Speer, Naginata und Kusarigama. Weitere mysteriöse, geheime Techniken werden vorgestellt, darunter auch solche für den Kampf in Rüstung und die bekannten Mutodori-Techniken, die höchste Kunst der Samurai, unbewaffnet einem Schwertangriff zu begegnen.
Kalligrafische Arbeiten berühmter Samurai wie Asari Matashichiro oder Yamaoka Tesshu begleiten die Beschreibungen genauso wie Abbildungen wichtiger historischer Schrift- und Bildrollen. Zahlreiche Illustrationen zeigen die Eleganz und Schönheit des japanischen Schwertkampfes. Neben anderen hochgeschätzten Werken wie z.B. "Der Weg des Ninja" folgt Masaaki Hatsumi mit diesem definitiven Buch über den japanischen Schwertkampf weiter seinem Lebensziel, Budo zu fördern und in der ganzen Welt bekannt zu machen. Inmitten der Erklärungen und Gedanken zur Geschichte des Budô steht jederzeit seine Philosophie einer Welt des Friedens und der Toleranz sowie sein fester Glaube an die Allgemeingültigkeit von Budo, die er mit den Worten ausdrückt: Wenn die Saat des japanischen Budo überall auf der Welt verbreitet wird, wird es weiterhin wachsen und gedeihen.
Für Bujinkan-Mitglieder ist dieses Buch von ihrem Soke (Oberhaupt) ein absolutes "Muss". Aufgrund des repräsentativen Charakters und der hochwertigen Ausstattung ist es darüber hinaus auch ein ideales Geschenk für alle, die sich für Budo im Allgemeinen und für japanische Schwertkunst im Speziellen interessieren.

Über den Autor
Dr. Masaaki Hatsumi, geb. 1931, ist heute der berühmteste Ninja-Großmeister der Welt. Nach dem Studium verschiedener Kampfkünste fand er seinen Mentor und Lehrer, Toshitsugu Takamatsu, und studierte bei ihm die nächsten fünfzehn Jahre lang. Als 34. Großmeister des Togakure-ryû Ninjutsu und acht weiterer Kampfschulen vereinte er diese im Bujinkan-System. Während seiner Reisen auf der ganzen Welt unterrichtete er Tausende von Schülern, trainierte Sicherheitskräfte und erhielt Anerkennung und zahlreiche Auszeichnungen von Politikern und geistigen Führern verschiedener Nationen. Er arbeitete außerdem beruflich als Osteopath, spielte in beliebten Fernsehserien mit und verfasste viele Bücher über Ninjutsu.


Japanischer Schwertkampf
Masaaki Hatsumi
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Born, Bonn; 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3922006582
ISBN-13: 978-3922006589
Preis: EUR 34,80



 .

Mittwoch, 11. Januar 2012

Bogenrituale

Die Zeit um den Beginn des neuen Jahres und auch der Frühlingsbeginn sind in Japan eine Zeit der farbenfrohen und spektakulären Shinto Feste und der Bogenrituale.

Am 5. Januar findet in Kamakura in der Präfektur Kanagawa das Joma Shinji (除魔神事) am Tsurugaoka Hachiman-gū (鶴岡八幡宮) dem wichtigsten Shinto-Schrein der Stadt Kamakura ein großes Fest statt, bei dem die bösen Geister ausgetrieben werden. Dazu schießen traditionell gekleidete Bogenschützen auf ein großes Ziel au dessen Rückseite das Wort "Böse" aufgemalt wurde.

Joma Shinji


Joma Shinji


Das Momote Shiki wird jedes Jahr am Meiji Schrein in Tokyo abgehalten. Der Tag der Erwachsenen "Seijin no Hi" (成人の日) wird am zweiten Montag im Januar (bis 1999 am 15. Januar, Feiertag seit 1948) begangen. An diesem Tag sieht man viele 20-jährige (all diejenigen, die in diesem Kalenderjahr zwanzig Jahre alt werden) im Kimono auf dem Weg zum Rathaus, wo eine Zeremonie zur Feier der Volljährigkeit stattfindet. Für viele junge Japanerinnen ist dies neben der Hochzeit die einzige Gelegenheit, zu der noch ein Kimono angelegt wird. An diesem Tag wird auch das Momote Shiki Bogen-Ritual am Meiji Schrein in Tokyo abgehalten.

Momote Shiki Ritual 小笠原流百々手式 弓道

Setsubun (節分) ist im traditionellen japanischen Kalender der „Wechsel der Jahreszeit“. Heute wird der Begriff Setsubun in erster Linie für den letzten Tag der „Großen Kälte“ "Daikan" (大寒) benutzt und markiert die traditionellen Feiern zum Frühlingsbeginn "Risshun" (立春), um den 3. oder 4. Februar herum.

Anlässlich dieses Festes findet das rituelle Bohnenstreuen "Mame-Maki" (豆まき,) statt. Dabei werden geröstete Sojabohnen "Mame" (豆) entweder auf einen als Oni (ein ogerähnlicher Unhold oder Dämon) verkleideten Menschen oder im Haus zweimal in eine als glücklich und zweimal in eine als unglücklich geltende Richtung geworfen und dabei die Worte „Oni wa soto! Fuku wa uchi!“ (鬼は外!福は内!), „Dämonen hinaus! Glück herein!“, gerufen. Hierbei soll es besonderes Glück bringen, wenn die Anzahl der Bohnen dem Alter des Werfenden plus eins entspricht und sie zusammen mit einigen Münzen in Papier eingewickelt wurden.

Ganz besonders farbefroh ist dieses Fest am Heian Shrein in Kyoto zu bewundern.


Weiterhin zu nennen ist natürlich noch der "Bogentanz" oder Yumitori-shiki Dabei handelt es sich um das abschließende Ritual des Tags bei einem Sumo Turnier. Nach dem letzten Kampf betritt ein besonders ausgewählter Makushita Rikishi den Dohyo und bekommt vom Gyoji einen Bogen gereicht, mit dem er dann eine Art Tanz vollführt. Diese Zeremonie wurde irgendwann während der Edo Zeit (1600-1867) eingeführt, als der Sieger als Preis einen Bogen bekam und vor lauter Freude einen "Bogentanz" aufführte.
Um 6 Uhr abends, endet dann ein typischer Sumo Turniertag, mit dem Bogentanz.

Copyright: Johan Rehn
Der Ringer der den Tanz aufführt trägt einen Mawashi (廻し), der Gürtel, den die Kämpfer (Rikishi) im Wettkampf und beim Training tragen. Profiringer der oberen Ränge tragen während der Zeremonie beim Betreten des Ringes zum Beginn eines Turniertages (Dohyo-Iri) sowie beim "Bogentanz" am Ende eines Kampftages einen zeremoniellen Kesho-Mawashi.

Bogentanz


Bogentanz

Bogentanz

Bogentanz




.

Freitag, 30. Dezember 2011

明けましておめでとうございます


Nigihayami Kohakunushi (Haku) aus "Chihiros Reise ins Zauberland (千と千尋の神隠し)" 

Werter Leser dieses Blog, ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein frohes お正月 o-shōgatsu und ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2012, das Jahr des Drachen!

 明けましておめでとうございます

Was man auch immer von Astrologie halten mag, hier einige Infos zum Jahr des Drachen:

Am 23. Januar 2012 beginnt das Jahr des Drachen 辰, genau genommen das des Wasser-Drachen 壬辰 (rénchén) und endet am 9. Februar 2013. Dann erwartet uns am 10. Februar 2013 das Jahr der (Wasser-) Schlange.

In Asien gilt der Drache traditionell als Glücksbringer! Im vergangenen Jahr des weiblichen Metall-Hasen haben wir viel darüber lernen dürfen wie wichtig es ist, in kritischen Zeiten füreinander da zu sein. Nun erwarten uns aufregende Zeiten und wir sind aufgefordert die Ärmel hochzukrempeln und ehrgeizige Projekte in Angriff zu nehmen - Aufbruchsstimmung. Der Durchbruch, von dem wir träumen, ist jetzt möglich! Wer in großen Maßstäben denkt und sich gern darstellt, hat nun Rückenwind.

Nicht kleckern, sondern klotzen ist in diesem Jahr die Devise! Im Jahr des Wasser-Drachen ist alles eine Nummer größer: Geschäfte gehen leichter von der Hand und kühne Pläne und Konzepte lassen sich jetzt besser umsetzen. Ein gutes Jahr für Geschäftsgründungen und Eheschließungen. Aber auch wenn das Jahr des Wasser-Drachen das Geldverdienen leicht macht und für Wohlstand steht, sollten wir nicht vergessen, dass unter seiner Regentschaft alles größere Ausmaße annimmt - also auch unsere Fehler und falschen Entscheidungen! Das bedeutet aber auch, dass das Jahr des Wasser-Drachen für Überraschungen sorgt: Naturkatastrophen, Unruhen und Revolten werden uns weiterhin beschäftigen. Grundsätzlich steht dieses Jahr jedoch für Glück und Wohlstand!




 .

Sonntag, 11. Dezember 2011

Meiji Jingu Embu

Ein wunderbarer Film steht zum freien Download zur Verfügung. Die Meijio Jingu Embu. Diesen Leckerbissen sollte man sich auf einem großen Bildschirm anschauen. Ein HD Quicktime Film mit 720p auf 355 MB (ZIP-File).



Es handelt sich um die erweiterte 7 Minuten Version die als kostenloser Download verfügbar ist.
Die Meiji Jingu Enbu wird ein einmal im Jahr neben dem Meji-Schrein in Tokyo als Vorführung der traditionellen japanischen Kampfkünste (Koryu) durchgeführt. In der Regel findet diese Embu am 3. November statt, dem japanischen Tag der Kultur (文化の日 - Bunka no Hi), der bis 1945 der Gedenktag für den Geburtstag von Kaiser Meiji war. An diesem Tag wird üblicherweise der Meiji-Schrein besucht, wofür man sich in seinen besten und teuersten Kimono kleidet.

Der Film als Direct-Download ZIP-File: Link




.

Ogasawara-Ryu Kusajishi 草鹿式 Shiki

Diese traditionelle Variante der Hitotsu Mato Sharei (eine Zeremonie bei der alle Schützen auf ein gemeinsames Ziel schießen) für fünf Personen wird im Freien durchgeführt. Die Teilnehmer tragen schwere Brokat Gewändern mit sehr großen und langen Ärmeln, zwei Schwerter im Obi, Hüte und schwere Geta die an Clogs oder holländische Holzschuhe erinnern. Die verwendet Pfeile haben stumpft hölzerne Spitzen und werden im zeremoniellen, Reisha-Stil gehalten.
Das Ziel ist die Attrappe eines jungen Reh bzw. Hirsch, das in einem Rahmen aufgehängt ist. Dieses Ziel wird "Gras-Hirsch" Kusajishi (草鹿式) genannt. Der für das Ziel Verantwortliche trägt einen Stab mit einem Kopf aus weißem Papierstreifen mit dem er die Treffer anzeigt. Älter Schützen sitzen zur Linken des Ziels und teilen dem Schützen durch Zurufen mit ob der Schuss gut oder schlecht war oder rufen den Schützen zum Ziel um ihm weitere Einzelheiten mitzuteilen. Ein guter Treffer ist einer, bei dem der Pfeil den Schulterbereich des Hirsches trifft und der Pfeil dann in einer geraden Linie zurück springt. Die Distanz die der Pfeil zurück springt wird mit einem Bogen gemessen um so die Qualität des Treffers anzuzeigen.

Diese Zeremonie soll in ihrer Urform weit über 1000 Jahre alt sein. Es wird aber auch berichtet, das im Jahr 1194 Minamoto no Yoritomo, der Gründer des Kamakura-Shogunats, wegen der mangelhaften Fähigkeiten und Leistungen seiner Männer bei der Hirschjagd am Fuße des Fuji-san ein Ziel aus Hirschleder aufstellen ließ. Er befahl seinen Männern auf dieses Ziel zu schießen, damit sie ihre Fertigkeiten verbesserten. Das Ziel wurde aus einem Rehfell gemacht, das mit Gras oder Stroh gefüllt wurde. Dieses Ziel wurde ursprünglich von Bogenschützen zu Pferd als auch zu Fuß beschossen, heutzutage wird diese Schiessübung nur noch zu Fuß von den Mitgliedern der Ogasawara Ryū durchgeführt. Es existiert jedoch auch eine etwas veränderte Form dieses Gras-Hirsch Ziels das von der Heki-Ryu verwendet wurde. Hier ist der Hirsch nicht von der Seite dargestellt, sonder von vorne, so dass der Hirsch den Schützen direkt anschaut.

Eine Heki Ryu Kusajishi, in Form eines frontal aufgehängten Hirsches
im Gegensatz zur üblichen Ogasawara Ryu "Seitenansicht". 
Vor jedem Schützen befindet sich ein kleiner Erdhügel. In diesen Erdhaufen werden kleine Stöckchen gesteckt. Wenn der Schütze einen Treffer gemacht hat, steckt er einen Stock in den Sand. Der Gewinner ist dann der Schütze mit den meisten Stöckchen in seinem Erdhaufen. Jeder Schütze hat einen Assistenten, was dazu führt dass an einer solchen Zeremonie bis zu 20 Personen beteiligt sein können.


Der heute verwendete Gras-Hirsch trägt in seiner traditionellen Form 24 weiße Punkte. Die japanischen Beschriftungen auf dem Bild betreffen die Körperteile und nicht die Bedeutung der Punkte.

Die Punkte auf dem Fell haben folgende Bedeutungen:
  • Die sieben oberen Punkte repräsentieren die ‘nanayōsei’, Sonne, Mond, Mars, Merkur, Venus, Jupiter und Saturn. Diese "Sterne" geben in Japan (wie auch in vielen anderen Kulturen) den sieben Tagen der Woche ihre Namen. 
  • Die vier Punkte links repräsentieren die vier Himmelsrichtungen: Norden, Süden, Osten und Westen. 
  • Die acht Punkte die das mittlere 4-sun (12cm) ‘yachū’ umgeben entsprechen die vier Himmelsrichtungen plus den vier Nebenhimmelsrichtungen; Nordosten, Südosten, Südwesten und Nordwesten. 
  • Die vier Punkte rechts repräsentieren den vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. 
Wenn man die Bedeutungen der Punkte und die Art und Weise der Zeremonie betrachtet erscheit es verständlich, dass diese Zeremonie in ihre Urform eine Shinto-Zeremonie war, die schon lange vor der angeblichen Einführung durch Minamoto no Yoritomo existiert haben muss und einen eher religiösen, esoterischen Hintergrund hatte als heute. Denkbar ist auch, das dieses Ritual in der Frühzeit der Beginn der Hirschjagd-Saison war und die Jäger ihre Fertigkeit demonstrierten.

Das Ritual wird jedes Jahr im Oktober im Yasukuni Schrein, Kudan, Chiyoda-ku, in Tokyo durchgeführt.

Einige schöne Videos zum Kusajishi 草鹿式 Shiki 







 .

Dienstag, 29. November 2011

Kreatives Schwerttraining

Dank "kenshi247.net" habe ich die interessante Webseite (Link) von Uchikomidai und einige sehr interessante YouTube Videos (Kanal von uchikomidai) des Autors gefunden.


Wenn man allein mit Bokken oder Shinai üben will stellt sich immer wieder die Frage nach nützlichem Übungszubehör. Uchikomidai zeigt auf seiner (japanischen) Webseite die Bauanleitung und nützliche Bilder.

Die YouTube Videos sind allesamt sehenswert:

Video 1

Video 2

Video 3

Video 4

Video 5

Video 6

Video 7

Video 8



.