Freitag, 3. September 2010

Japanische Handwerkskunst: Der Pfeilmacher

Auf YouTube findet sich eine sehr schöne dreiteilige Dokumentation über die alte Kunst der Pfeilherstellung.


Leider nur in Japanisch, aber trotzdem sehr sehenswert!



Montag, 30. August 2010

Weltmeister im Papierschneiden - "Haidong Gumdo"

Am Wochenende bin ich auf einen Artikel in meinem örtlichen "Einwurfblättchen" gestoßen:

Quelle: Erft Kurier Nr. 34, 29. August 2010

Worum handelt es sich hier? In meinen Beiträgen Alte Koreanische Kampfkunst und Tenugui (手拭い oder 手ぬぐい) und Schnitt-Test / Bruch-Test habe ich bereits auf "Haidong Gumdo" hingewiesen.

In der koreanischen Schwertkampfkunst „Haidong Gumdo“ bildet das Papierschneiden eine Unterdisziplin. Horst Hübertz aus Bedburger in NRW hat den Weltmeistertitel errungen, obwohl er erst seit eineinhalb Jahren diese Disziplin trainiert und noch einen "bunten Gürtel" trägt. Er trainiert bei Großmeister Chae Seung-Eun, in dessen Sportschule in Eschweiler. Jedoch sei erwähnt, dass Horst Hübertz einen langjährigen Tae Kwon Do Hintergrund beim TKD Bedburg hat, dem er auch vorsteht.
Die Wettkämpfe fanden, bereits zum fünften Mal, Ende Juli 2010 in Yongpyung, Südkorea statt. Horst Hübertz trat in zwei Disziplinen an: mit dem Holzschwert, dem „Mokgum“, im Papierschneiden und im „Individual Gumbub“.

In der Koreanischen Schwertkunst Haidong Gumdo wird mit unterschiedlichen Schwertern trainiert. Das „Mokgum“, ist ein etwa ein Meter langes Holzschwert. Das „Jingum“ hat eine sehr scharfe Metallklinge und wird in der Disziplin Bambusschneiden (Test-Cutting) genutzt. Das „Gagum“ ist ebenfalls aus Metall, hat aber eine stumpfe Klinge, ähnlich dem Iaito. Es gibt verschiedene Disziplinen, in denen auch Wettkämpfe und internationale Meisterschaften ausgetragen werden. Die koreanische Schwertkunst wird ohne Schutzbekleidung trainiert, was bedeutet, dass Disziplin, Kontrolle und Sicherheit oberste Priorität haben. Neben dem physischen Teil ist auch der philosophische Teil der Schwertkunst ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung.

Im physischen Training des Haidong Gumdo werden sieben Disziplinen unterrichtet:

Sangsoo-Gumbup, die 12 Formen (Kata) bis zum 1. Dan:
Kibon Donjak, die Grundform, die zum eintrainieren und aufwärmen absolviert wird.
Sangsoo Gumbup's 1-12, die obligatorischen Formen (Kata) bis zum 1. Dan und die "Schwarzgurt-Formen"
Kyuk-Gum:
12 klar definierte Angriffs- und Abwehrformen, die jeweils mit Partner trainiert werden. Aus diesen Formen sowie Teilen der Sangsoo-Gumbup Formen werden für Wettkämpfe die Zweikämpfe zusammengestellt.
Papier-Schneiden:
Mit dem Holzschwert, später mit dem ungeschliffenen Schwert, muss Zeitungspapier mit einem sauberen Schnitt zerteilt werden. Dies ist eine Disziplin an der die Sauberkeit der Schnittführung sichtbar wird. Das Papier-Schneiden kann Bestandteil der Tests sein und ist ebenfalls eine Wettkampfsdisziplin.
Kerzentest:
Mit dem Holzschwert müssen Kerzen gelöscht werden, ohne diese zu berühren. Dieser Test ist Bestandteil jeder Gurtprüfung und zeigt Genauigkeit, Kontrolle und mentale Präsenz des Trainierenden. Anfangs wird nur eine Kerze gelöscht, mit höheren Graduierungen nimmt die Anzahl der mit einem Schnitt oder Schlag zu löschenden Kerzen zu.
Bambus-Schneiden:
Mit Hilfe des scharfen Schwertes, des Jing-Gum, müssen Bambusröhren mit einem Hieb in einem 45 Grad Winkel zerschnitten werden. Dies erfordert höchste mentale Präsenz, genaue Schnittführung und eine optimale Koordination.
Laufschule:
Die Laufschule ist ein Hilfsmittel, in der die Koordination zwischen dem Schneiden mit dem Schwert und dem Laufen geschult wird.
Sword-Dance:
Für Wettkämpfe oder Vorführungen können Gruppen ab 6 Personen eine Schwertkunst-Choreografie zu Musik vorführen. Genauigkeit, synchrone Bewegungsabläufe, der Fluss der Bewegungen und die Choreografie sind einige der Merkmale, die bewertet werden.

Newspaper cutting (Haidong Gumdo 해동검도 海東劍道)

Haidong Gumdo paper cutting

2010 Budo Gala in Swiss(Haidong Gumdo)

Haidong Gumdo - Swiss TV: SSF Magazin

Donnerstag, 26. August 2010

1000 Jahre Genji Monogatari

Vom 27.8.2010 bis zum 19.9.2010 ist im EKO-Haus der Japanischen Kultur e.V. in Düsseldorf, die Ausstellung: „1000 Jahre Genji Monogatari – Die Geschichte vom Prinzen Genji“ mit japanischen Seidenreliefbildern aus der Werkstatt von Yoko Nakamura zu sehen.
Eintritt frei!


Im Jahr 2008 beging man in Japan ein Jubiläumsjahr anlässlich der Niederschrift des höfischen Romans Genji Monogatari [Die Geschichte vom Prinzen Genji] vor 1000 Jahren. Dieser als einer der ältesten Romane der Weltliteratur geltende Liebesroman zeichnet zugleich ein Porträt der Adelsgesellschaft im Japan der Heian–Zeit (794–1192) und wird traditionell der japanischen Hofdame Murasaki Shikibu zugeschrieben. Eine im Tempel Ryozan–ji in Kyōto gezeigte Ausstellung umfasste 54 oshie, Reliefbilder aus Seidenstoffen und Japanpapieren, deren einzelne Bildelemente mit Watte unterfüttert und dann zu einem Bild mit räumlicher Wirkung zusammengefügt werden. Dieser Bilderzyklus, der die 54 Kapitel des Romans darstellt, wurde von Yōko Nakamura und ihrer kunsthandwerklichen Gruppe Sainokai gefertigt. Die Szenen bieten nicht nur einen Einblick in das Leben am kaiserlichen Hof zu Beginn des 11. Jhs., sondern zeigen auch das hohe künstlerische Niveau und Geschick in ihren Arrangements und ihrer farblichen Gestaltung, mit der sich harmonisch eine Auswahl hochwertiger Stoffqualitäten, vorrangig Seide, verbindet.
Diese Ausstellung wurde ermöglicht durch ein großzügiges Sponsoring der DAIHATSU Deutschland GmbH.


Anschrift:
EKŌ-Haus der Japanischen Kultur e.V.
Brüggener Weg 6
40547 Düsseldorf
Tel: (0211) 577918-0
Fax: (0211) 577918-219
E-Mail: pool@eko-haus.de

Siehe auch: Genji-Mon und Koh-Do
 

Samstag, 21. August 2010

Diskussion: Wie führe ich ein japanisches „Schwert“?

In dem von mir schon oft zitierten und geschätzten Blog „Life for a Sword“ wird gerade die Frage: „Der Griff am Schwert“ diskutiert.

Die Frage die sich hier stellt ist: „Wie greife/führe ich ein japanisches Schwert?“ Da ich den Blog nicht kopieren mag, hier nur der Link auf das Thema: „Der Griff am Schwert“

Da ich zwei Kommentare dazu geschrieben habe, hier mein Input. Vielleicht und hoffentlich regt dieser Eintrag die Diskussion ja an und wir können gemeinsam einige Ideen und Anregungen – vielleicht sogar Antworten sammeln. Wie den regelmäßigen Lesern meines Blog bekannt, ist dies ja eines meiner Lieblingsthemen:
Link
Hallo Micha,
Danke für die Blumen zu meinem Blog; http://japancutters.blogspot.com/
Also Deine Beobachtung war mir auch schon lange eine bohrende Frage. Du hast die „Problematik“ sehr gut und detailliert dargestellt!
Ich hatte einige Male das Vergnügen in den alten Europäischen Schwertkünsten unterrichtet zu werden und dort ist die in den Videos gezeigte Variante die „normale. Du greifst das Schwert mit links am hintersten Griff. Dabei ist aber die rechte Hand NICHT die „Krafthand“ sonder die „Lenkhand. Wenn Du dies mit einem Langschwert a la Lichtenauer oder einem Langen Messer so ausführst wie auf dem „Samurai Spirit“ Video mit dem Shinai, wirst DU merken, dass ein wirklicher Kampf (im Sparring oder Kumi Tachi) nur wirklich mit dieser Technik zu führen bzw. zu gewinnen ist.
Die im „klassischen“ (deutschen/europäischen) Iaido gelehrten Techniken sind eher als Richtschnur und „zeremonielle“ Techniken zu werten. Aber ich bin der Meinung, dass ohne diese klassische Iaido Unterweisung ein sauberes Schneiden nicht möglich ist. Das ist eines meiner Lieblinsthemen, dass ich nicht aufhören kann zu betonen.
Vielleicht haben wir ja mal das Vergnügen dies in der Praxis gemeinsam zu üben oder zu demonstrieren. Würde mich sehr freuen. Vielleicht im Januar in Düsseldorf?? Oder such mal in YuoTube, u.a. bei den Videos zu Lichtenauer oder den von mir im Blog genannten klassischen europäischen DVDs. Immerhin ist Klingenkampf weltweit im Kern universell. Ist im Grunde wie beim Sex!
P.S.
Email Konversation wäre einfacher. Schick mal bitte Deine Emailadresse!
Beste Grüße!
Nitombo


Nachtrag:
Ich hatte mal in grauer Vorzeit das Vergnügen einen sinnvollen handwerklichen Beruf zu erlernen. Wenn mit einem Hammer arbeite und diesen in der Art des klassischen Iado griff (so dass hinter der hinter der Hand noch ein Stück des Stiels herausschaute, pflegte mein Lehrmeister in den ersten Monaten immer zu sagen: „Ah, der Stiel ist zu lang, soll ich das Stück, dass Du nicht brauchst abschneiden, dann sparen wir Material?“
Soll heißen, wenn ich eine Tsuka von 27 cm habe und nur 21 cm benutze, warum habe ich das Geld für die anderen Zentimeter ausgegeben???
Was wir heute im Iaido machen hat nichts, aber auch gar nichts mit Kampf zu tun. Das ist „zeremonielle Schwertkunst“, die aber unbedingt notwenig für die korrekte Ausbildung ist!!!
In der Diskussion sind sich Micha („Life for a Sword“) und ich uns im Kern einig:
„Iaido ist wirklich mittlerweile „nur“ eine zeremonielle Schwertkunst. Viele praktizieren Iaido so praktizieren so, dass man dabei einschlafen könnte. Auch wenn der Gegner nur imaginär ist, fehlt die richtige Einstellung, es fehlt der Kern des Iaido. Iaido wird von vielen so wie Zazen praktiziert, nur beim Zazen sitz man ruhig auf einer Stelle.“
Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen unter Euch der dazu was beizutragen hat!?

Iaido Event in Budapest, Ungarn

Die „All Japan Kendo Federation“ hat Yamasaki Masahiro, 8. Dan Hanshi (Mitglied des ZNKR Technical Commitee) für einen Iaido Herbst-Event nach Ungarn berufen.


Masahiro Yamasaki - Iaido Hanshi 8. Dan, Kendo Kyoshi 7. Dan (Shizuoka, Japan).
All Japan Kendo Federation Iaido Committee Member;
Muso Jikiden Eishin Ryu (Tosa Eishin Ryu).

Der Event besteht aus zwei Teilen:
  1. Iaido Seminar für Dojo-Leiter sowie 3. Dan und höhere Graduierungen. Vom 29. September bis 1. Oktober. Das erste Training beginnt am Mittwochabend. Maximale Teilnehmerzahl 25 Personen.
  2. Zen Ken Wochenendseminar und Dan-Prüfung bis Shodan am 2. & 3. Oktober 2010.
Wen Ihr daran interessiert seid, Eure Qualitäten als Lehrer und Trainer zu verbessern, oder nur Euer eigenes Iai aufpolieren wollt, ist dies ein Event den Ihr nicht versäumen solltet!
Das Dojo-Leiter Seminar ist auf 25 Teilnehmer limitiert, damit sich auch wirklich jeder der Aufmerksamkeit des Lehrers sicher sein kann. Er zuerst kommt malt zuerst!

Organisation:
Hunor Mihalik
General Secretary
Magyar Kendo, Iaido és Jodo Szövetség
Hungarian Kendo, Iaido & Jodo Federation
Dob u. 80 I.12.
Budapest 1073
Hungary
www.kendo.hu
www.iaido.hu
www.jodo.hu

Mittwoch, 18. August 2010

Neues Buch zum Thema „japanisches Schwert"

Endlich mal wieder ein Lichtblick auf dem deutschen Büchermarkt in Bezug auf die Japanische Schwertkunst!

Die Mischung aus der Beschreibung des Schwertes, der Sage und der Überlieferung im Hintergrund und den aktuellen Fakten ist schon einmalig und sehr erhellend und lesenswert. Markus Sesko, Mitglied des NBTHK, hat mit diesem Buch ein Werk erschaffen, auf das die deutschsprachige Gemeinde der Liebhaber japanischen Stahls lange gewartet hat.

Dieses Buch ist absolut empfehlenswert!!!

Klappentext:
Dieses Werk hat es sich nun zum Ziel gemacht, dem Leser das japanische Schwert das nihontô (日本刀)  im Hinblick auf die Rolle, die es in der Kriegerkaste und in der japanischen Gesellschaft ganz allgemein gespielt hat (und als Kunstwerk teilweise noch heute spielt), näherzubringen. Als Mittel für diesen Ansatz dienen Legenden, Geschichten und Anekdoten über berühmte Schwerter und ihre Schmiede, eingebettet in eine Erläuterung der Hintergründe und weiterer relevanter Fakten, sodass der Leser am Ende ein schlüssiges Bild darüber erhält, welchen Stellenwert diese im wahrsten Sinne des Wortes sagenhafte Waffe über mehr als tausend Jahre in Japans Geschichte gespielt hat.
Geschichten rund ums japanische Schwert
Markus Sesko
Broschiert: 200 Seiten
Verlag: Books on Demand; April 2010
ISBN-10: 3839152712
ISBN-13: 978-3839152713
EUR 29,90

Dienstag, 17. August 2010

Bartitsu

Hinter dem ungewöhnlichen Namen "Bartitsu" verbirgt sich eine um 1900 in London gelehrte, eklektische 'Neue Kunst der Selbstverteidigung' der Londoner Oberklasse. Auch wenn Bartitsu für viele Selbstverteidigungssysteme des frühen 20. Jh. prägend war, geriet es jedoch recht schnell wieder in Vergessenheit. Im ausgehenden 20. Jh. fanden Sherlock-Holmes-Fans endlich Informationen darüber, was jenes Baritsu ist, mit dem Holmes laut Sir Arthur Conan Doyle den Angriff Prof. Moriarties abwehrte und daher nicht an den Reichenbachfällen in den Tod stürzte.


Als einer der ersten Europäer erlernte der britische Ingenieur Edward William Barton-Wright während eines beruflichen Aufenthalts in Japan die Kunst des Jiu-Jitsu. Als er 1898 nach London zurückkehrte er schuf er dann sein "Selbstverteidigungssystem für Gentlemen".
Barton-Wright holte die ersten Jiu-Jitsuka als Lehrer an seiner Bartitsu-Akademie nach Europa. Sehr viel seines Marketings (Demo-Kämpfe) baute auf dem 'neuen' Jiu-Jitsu auf. Dazu kombinierte er Jiu-Jitsu mit Techniken aus den zu dieser Zeit bekannten europäischen Kampfkünsten bzw. -sportarten.

Neben dem Jiu-Jitsu bilden Savate (französischer Fuß-Faustkampf) und Scientific Boxing (zeitgenössisches Amateur - Boxen in Großbritannien und den USA) sowie das für Selbstverteidigung optimierte La Canne (franz. Spazierstockfechten) des Schweizers Piere Vigny die Hauptsäulen des Bartitsu.

"Sport-La-Canne"

Auch wenn Barton-Wright "Bartitsu" als Selbstverteidigungssystem bezeichnete, so handelt es sich dabei, nicht zuletzt aufgrund seiner Komplexität, aus heutiger Sicht doch eher um eine Kampfkunst. Vielleicht wäre hier tatsächlich der widersprüchliche Begriff der Selbstverteidigungs-Kampfkunst angemessen.

Die Umsetzung, die sich nicht nur der kanonischen Techniken bedient, wird von der Bartitsu-Society als Neo-Bartitsu bezeichnet, da nicht bewiesen werden kann, dass diese Techniken Teil des Lehrplanes an der ursprünglichen Bartitsu Academy in London waren.

Im Sparring werden Box- und Jiu-Jitsu-Techniken kombiniert und nach und nach um Tritte aus dem Savate und um Stockkampftechniken ergänzt, so dass schließlich alle Teildisziplinen miteinander kombiniert werden.

Jede dieser Disziplinen hat ihre eigene Kampfdistanz. Die Kombination aus Stockkampf, Tritten, Box-, Hebel-, Wurf- und Nervenpunkttechniken ist ein sehr effektives Selbstverteidigungssystem - egal in welcher Distanz man sich befindet.

Auch eine interessante Seite: Selbstverteidigung mit Schirm oder Spazierstock

Kleiner Film - Seminar mit Stefan Dieke bei "Fearless Fitness in Foster City (San Francisco)"

Ab September bietet die "Alte Kampfkunst" in Wuppertal mittwochs ein regelmäßiges Bartitsu-Training an! Wahrscheinlich handelt es sich dabei um das erste regelmäßige Training in dieser Kampfkunst, das jemals in Deutschland angeboten wurde!

Ein zweitägiges Seminar: "Bartitsu- Selbstverteidigung für Gentlemen" findet am 9. und 10. Oktober 2010 in dem Räumen der Alten Kampfkunst unter der Leitung von Stefan Dieke statt.

Stefan Dieke ist einer der ganz wenigen "Wissenden" in der Szene der alten Fechtkünste. Er beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit den Fechttechniken in der Lichtenauer-Tradition und mit dem Rapierfechten nach Meyer sowie einigen anderen Techniken und Schulen. Außerdem hat er als studierter Historiker Zugang zu den alten Texten und kann diese im Original lesen und in unsere heutige Sprache umsetzen. Stefan Dieke gehört zu jener kleinen Gemeinde Fechtlehrer von internationalem Rang die aktiv an der Kunst arbeiten und forschen. Sogar Stephen Hand zitiert Stefan Dieke, wenn er seine Hypothesen belegen möchte, was einem Ritterschlag gleich kommt. Ich habe bei Stefan viel gelernt und respektiere ihn sehr.

Alte Kampfkunst
Stefan Dieke
Paradestr. 57 a
42107 Wuppertal
Tel. 0202-5156680
Fax. 0202-5156678
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