Freitag, 16. Juli 2010

Mal was anderes... - Kancho (カンチョー)

"Kennst Du diese Japanische Freizeitbeschäftigung, bei der sich die Japaner gegenseitig mit den Fingern in den Po pieken?" So klang es in meinen Ohren und ich dachte ich könne denselben nicht trauen. Mein Sohn hatte etwas Neues aufgeschnappt.


Laut Wikipedia ist Kancho (カンチョー) ein Streich, der in Japan häufig von Schulkindern gespielt wird. Es ist auch in Südkorea als Ttong chim, Ddong chim oder Dong chim (kor. 똥침, 糞針) und auf den Philippinen als Tumbong bekannt.

Beim Kanchō legt man seine Hände zusammen, so daß die Zeigefinger ausgestreckt sind, und versucht, diese in den Anusbereich eines anderen zu stecken, wenn dieser unaufmerksam ist. Der Begriff leitet sich vom japanischen Wort für Einlauf (浣腸, kanchō) ab.


Kanchō wird in Japan schon seit langem gespielt und wurde ab 1999 durch die Manga- und Anime-Serie Naruto, in der es den Namen „Tausend-Jahre-Schmerzen-Technik“ hat, auch international bekannt.

Zur Freude aller gibt es auch eine offizielle Kancho Web-Page und zur Steigerung die Kancho University. Motto: "How can I learn to Kancho like a master?"

Wer der Englischen Sprache mächtig ist findet hier unter Ass Wars Episode VI - Return of the Kancho noch einige unterhaltsame Informationen.

Es gibt vier Hautarten von Kancho praktizierenden
1. Kinder bei Erwachsenen
2. Teenager
3. Paare untereinander
4. Betrunkene Geschäftsleute


Was hat das mit "Japanischem Stahl" zu tun? Na ganz einfach, wer immer das tut sollte aufpassen, daß ihm die Kancho-Finger nicht abgeschnitten werden! :-)

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