Sonntag, 28. August 2011

Ferien im "Outdoor Dojo"

Zwei Wochen Urlaub in einer landschaftlich und kulturell sehr interessanten Gegend in der Belgischen Provinz Luxemburg sind vorbei. Da wollte auch jeden Tag das Training nicht zu kurz kommen. Was macht man nun wenn man in einem waldigen und hügeligen Gelände seine Shinpo, Suburi und Kata Übungen durchführen will und auch noch etwas Kyudo einfließen lässt. Nun, mein alter Sempai Christian hat mich da an eine der denkwürdigen Szenen aus dem Film "Harakiri" erinnert, als der Protagonist bemerkte, dass jemand der nur auf dem Dojoboden das Kämpfen beherrscht wie jemand ist der schwimmen nicht im Meer, sondern auf einer Tatamimatte übt.

Steigungen, Gefälle, Wurzeln, Grasnaben und herabhängende Zweige und Äste sind zu beachten. Das Gehen muss eine sehr bewusste Übung werden, aber auch das Maai in Bezug auf die umstehenden Bäume ist zu beachten.

Kyudo im Gefälle und Kata bergauf und bergab.




Nach den ersten beiden Tagen wurde es zu einer sehr schönen Übung, sich mit seinem umgebenden Raum zu befassen und trotzdem ganz bei dem Atmen, Gehen oder dem Suburi bzw. Schneiden zu sein. 

Aber auch hier kann man trainieren. Nur die Sonne kann ein harter Gegner sein!


Mein Shinpo-Weg. Täglich vorwärts und rückwärts, 30 Minuten.

Eine Erfahrung die ich denen die immer nur in der Halle oder auf geradem und ebenen Boden üben nur empfehlen kann. Das Training im fast ausgetockneten Flussbett habe ich mir dann aber doch verkniffen.



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